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Wer bin ich – über mich und meinen Vierbeiner

Ich habe seit meinem vierten Lebensjahr mit Pferden zu tun und sitze nun schon 15 Jahre im Sattel. Angefangen hat alles auf einem Shetlandpony aus der Nachbarschaft, dann ging es weiter von verschiedene Reitbeteiligungen übers kurzzeitige Voltigieren zu meinem jetzigen Ponywallach „Costas E.T.“.

Er ist ein deutsches Reitpony und 16 Jahre alt. Mittlerweile begleitet er mich seit über acht Jahren durch Höhen und Tiefen und ist ein wichtiger Begleiter für mich geworden. Ich war 12 als meine Eltern ihn mir vom Züchter in Dannewerk gekauft haben. Im Nachhinein ein viel zu starkes Pony für ein viel zu junges Mädchen…

E.T. haben damals außergewöhnlich gute Grundgangarten und sein auffälliges Äußeres gekennzeichnet. Jedoch kennzeichneten ihn genau so sehr seine Sturheit, Unrittigkeit und vor allem die Kunst den Zügel als fünftes Bein zu benutzen und mir das Reiten damit unheimlich schwer zu machen.

Der Turniersport war trotzdem immer mein Traum, obwohl meine „Karriere“ verhältnismäßig spät begann und so bin ich mit 13 Jahren in meinem ersten Reiterwettbewerb gestartet. Danach ging es über diverse E Dressuren zu Reiter A Prüfungen bis wir nach vier Jahren in unserer ersten L Dressur starteten. Der Weg war eigentlich immer mehr schwer als einfach aber heute bin ich froh ihn gegangen zu sein. Der Höhepunkt meiner Turnierzeit waren dann zwei Turnierjahre mit LK 4 in L** Prüfungen auf Kandare.

Vor zwei Jahren und einer langen Lahmheit kam dann die zuerst erschreckende Diagnose: Arthrose im vorderen linken Fesselgelenk, drei Monate Boxenruhe und danach noch mal drei Monate Schritt reiten. Es war zuerst ein Schock für mich aber in keinem Moment habe ich mit dem Gedanken gespielt ihn aufgrund dieser Beeinträchtigung abzugeben oder zu verkaufen.

Als ich langsam wieder anfangen durfte ihn zu trainieren bemerkte ich, dass ihm diese Pause keineswegs geschadet hat, ganz im Gegenteil: Er war motivierter und leistungsbereiter denn je. Und jetzt nach zwei Jahren und der eigentlichen Prognose nie wieder springen zu dürfen habe ich Anfang April meinen Trainer C Schein im Leistungssport nach einem vorangegangenen zweieinhalb wöchtigen Lehrgang in Niedersachsen mit E.T. bestanden. Es geht ihm super und er ist in top Form!

Den Turniersport haben wir fürs erste an den Nagel gehängt und konzentrieren uns jetzt auf Lehrgänge und Fortbildungen. Wir stehen seit Juli letzten Jahres in einem Pensionstall in Hohenfelde und sind dort super zufrieden. (Bilder folgen!) Zur Zeit arbeite ich in diesem Stall vormittags und am Nachmittag gebe ich etwas Unterricht und reite mein eigenes Pony bzw. das einer Freundin, die ich euch im Laufen der Zeit gerne vorstellen würde, da sie momentan außergewöhnliche Fortschritte macht.

Warum Pferde?

Wie schon gesagt begleiten mich diese Tiere eigentlich schon mein ganzes Leben und ich denke mal wie viele kleine Mädchen hat es mich damals einfach zu ihnen hingezogen, jedoch hat auch meine Mama einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich diesen Traum verwirklichen konnte. Wie eigentlich jeder Reiter weiß ist dieses Hobby bzw. ein eigenes Pferd sehr kosten- und zeitintensiv – Hufschmied, Tierarzt, Einstellkosten, Equipment und was es sonst noch alles gibt. Dennoch haben mich meine Eltern immer unterstützt und bereuen es bis heute nicht. Denn ein eigenes Pferd lehrte mich Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen aber vor allem auch Disziplin und Kameradschaft. Ob ich mit der ganzen Zeit etwas besseres hätte anstellen können? Niemals. Ich bin froh, dass dieser Sport so ein großer Teil meines bisherigen Lebens geworden ist und hoffe, dass es noch lange Zeit so bleiben wird.

 

So das war jetzt erst mal die „kurze“ Zusammenfassung von uns und ich hoffe, dass ihr in Zukunft noch mehr von uns hören möchtet.

 

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